
Mehr als nur ein warmer Badezimmer
Die meisten Menschen betrachten Badezimmerheizer als Mittel, um im Morgengrauen nicht zu frieren, während man sich anzzieht. Doch wenn man sich anschaut, wie diese Infrarotlampen tatsächlich funktionieren, wird klar: Es geht dabei um weit mehr als nur um eine angenehme Temperatur. Es geht vielmehr darum, die Feuchtigkeit im Raum unter Kontrolle zu bringen.
Wir haben diese Lampen so konzipiert, dass sie auf molekularer Ebene gegen Feuchtigkeit vorgehen. Das Ziel ist es, Schimmel bereits bevor er überhaupt entstehen kann, zu bekämpfen.
Wie es tatsächlich funktioniert
Die meisten Heizgeräte erwärmen einfach nur die Luft. Das ist zwar in Ordnung, aber es ist ein langsamer Prozess. Wir verwenden stattdessen Kurzwellen-Infrarotstrahlung. Anstatt die Luft zu erwärmen, dringen diese Strahlen direkt in die Oberflächen ein. Wenn diese Wellen auf einen feuchten Spiegel oder eine feuchte Wand treffen, werden die Wassermoleküle in Bewegung gesetzt und müssen schnell verdampfen.
Wir haben die Frequenz der Strahlung so eingestellt, dass sie nicht nur an der Oberfläche bleibt, sondern auch in die porösen Materialien der Badezimmerwände eindringt. Dadurch werden die „Kerne“ der Wände getrocknet. Da Schimmel zum Überleben eine konstante Schicht Wasser benötigt, zerstört das Entfernen dieser Feuchtigkeit im Grunde seinen Lebenszyklus. Kein Wasser – kein Schimmel. Einfach.
Die schwierige Seite
Das Einsetzen von Hochleistungs-Lampen in einem feuchten Raum erfordert etwas Geschicklichkeit. Man braucht genug Wärme, um die Feuchtigkeit schnell zu beseitigen – doch man darf den Raum nicht überhitzen, sonst wird alles kaputtgehen.
Um das zu vermeiden, verwenden wir Quarzglasgehäuse. Dadurch bleibt die Wärme genau dort, wo sie gebraucht wird – anstatt die Gehäuse selbst zu erwärmen.
Und bitte lassen Sie diese Lampen nicht 24/7 laufen. Sonst brennt der Glühfaden aus und Ihre Stromrechnung wird unerschwinglich.
Die clevere Lösung? Verbinden Sie die Lampen mit einem Feuchtigkeitsensor. Stellen Sie ihn so ein, dass er einschaltet, wenn die Luftfeuchtigkeit etwa 60 Prozent erreicht. Der Sensor beseitigt die Feuchtigkeit, erfüllt seine Aufgabe und schaltet sich anschließend wieder ab.
Ein paar Tipps zur Installation
Wenn Sie diese Lampen installieren, überprüfen Sie unbedingt die Verkabelung. Diese Lampen verbrauchen bei Erwärmung eine beträchtliche Menge an Strom. Wenn Ihr Stromkreis zu schwach ist, werden die Sicherungen bereits bei der ersten Kälteperiode auslösen.
Es handelt sich dabei um ein kleines Detail – doch es macht einen großen Unterschied. So erhalten Sie ein Badezimmer, in dem es wirklich angenehm und trocken ist – denn Sie bekämpfen die Ursache für die Feuchtigkeit, anstatt einfach nur heiße Luft zu verbreiten.